Diese Serie von sechs Fotografien hat Philipp Fuchs an der PhotoZürich im Januar 2020 gezeigt.

 

Werkbeschrieb: Das städtebauliche Grossprojekt Europaallee Zürich nähert sich dem Abschluss. Eine Art Manhatten im Schweizer Format wird vollendet. Die Gebäude der Europaallee prägen die Szenerie bei der Einfahrt in den HB, geben der Stadt ein neues Gesicht. Asphalt, Beton und Glas bilden den Rahmen für die gehetzten Pendler. Ist das ein Stadtraum gegen statt für den Menschen? Abseits der Menschenmassen während der Rush Hour fühlt man sich verloren zwischen Hochhäusern, Geleisen und stark befahrenen Strassen. Aktuell ist wenig Aufenthaltsqualität festzustellen. Der Europaallee fehlt es entschieden an Sinnlichkeit. Die Visionen der Stadtentwickler und namhaften Architekturbüros haben noch nicht für eine lebenswerte Umgebung gesorgt. Die Hoffnung bleibt, dass sich dieser Eindruck im Laufe der Zeit ändern wird.

 

Während der Photo Zürich hatte ich viele Gelegenheiten, mich mit Leuten zur Europaallee zu unterhalten. Im persönlichen Gespräch überwogen nach meinem Eindruck die kritischen Stimmen. In einer Abstimmung, die ich während der Photo Zürich auf instagram lanciert hatte, werteten allerdings 75% die Europaallee als "toller Ort" und nur 25% votierten für "gefällt mir nicht".

 

Impressionen der Photo Zürich 2020